Wenn Sie bereits einen Lageplan in AutoCAD, SketchUp oder einem anderen CAD-Programm haben, müssen Sie ihn nicht neu zeichnen. SmartPluvia unterstützt den Import von DXF-Dateien (Drawing Exchange Format) — einem offenen Format von Autodesk. Es ist der Standard für den Zeichnungsaustausch in Landschaftsarchitektur, Vermessung und Planung.
Was ist DXF?
DXF ist ein textbasiertes Austauschformat, das von praktisch jedem CAD-Programm unterstützt wird: AutoCAD, BricsCAD, LibreCAD, SketchUp (über Export), DraftSight. Die Datei enthält geometrische Objekte — Polylinien, Linien, Bögen, Kreise — in Layern organisiert. SmartPluvia liest geschlossene Polylinien (LWPOLYLINE/POLYLINE) und verwendet sie als Grundstücksgrenzen.
Warum DXF importieren?
Profis, die Bewässerungssysteme planen, haben meist bereits eine Vermessung oder einen Lageplan im DWG/DXF-Format. Der Import ermöglicht:
- Genaue Grundstücksgrenze in Sekunden übertragen statt manuell zeichnen
- Proportionen und reale Maße aus der Vermessung beibehalten
- Sofort mit der Platzierung von Regnern, Zonen und Rohren beginnen
Unterstützte Elemente
- LWPOLYLINE und POLYLINE — geschlossene Polylinien werden zur Grundstücksgrenze
- LINE — einzelne Linien werden gelesen, aber für eine Grenze ist eine geschlossene Polylinie erforderlich
- Layer — werden in der Vorschau angezeigt
TEXT, DIMENSION, HATCH und andere Annotationen werden ignoriert.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schritt 1: DXF-Datei vorbereiten
Speichern Sie in AutoCAD die Datei als DXF R12 oder R14 für maximale Kompatibilität. Stellen Sie sicher, dass die Grundstücksgrenze eine einzelne geschlossene Polylinie ist. Falls die Grenze aus einzelnen Linien besteht, verbinden Sie diese mit PEDIT → Verbinden.
Schritt 2: DXF-Import-Button klicken
Finden Sie in der SmartPluvia-Werkzeugleiste das Datei-Symbol (neben dem Export-Button) und klicken Sie darauf.
Schritt 3: .dxf-Datei auswählen
Wählen Sie Ihre .dxf-Datei im Dateidialog aus. SmartPluvia liest alle Polylinien und Layer aus.
Schritt 4: Vorschau prüfen
Ein Vorschau-Modal zeigt die erkannten Grenzen. Bei mehreren Polylinien wählt SmartPluvia automatisch die flächengrößte als Hauptgrenze.
Schritt 5: Maßeinheiten wählen
Wählen Sie die Einheiten der Zeichnung: Millimeter, Zentimeter, Meter, Zoll oder Fuß. SmartPluvia versucht die Einheiten automatisch zu erkennen, Sie können sie aber jederzeit im Vorschau-Modal ändern.
Schritt 6: „Übernehmen" klicken
Die Grundstücksgrenze wird auf die Planungsfläche übertragen. Koordinaten werden automatisch normalisiert.
Schritt 7: Maßstab anpassen
Falls die Maße falsch aussehen, korrigieren Sie den Maßstab im Maße-Panel. Prüfen Sie Abstände zwischen bekannten Punkten.
Tipps
- Vereinfachen Sie komplexe DXF-Dateien — entfernen Sie unnötige Layer (Möbel, Pflanzen, Schraffuren)
- Die Grenze muss eine einzelne geschlossene Polylinie sein
- Falsche Einheiten? Ändern Sie sie in der Vorschau vor dem Übernehmen
- Nach dem Import platzieren Sie Regner, Zonen und Rohre wie gewohnt
Häufige Probleme
- Datei zu komplex — unnötige Layer im CAD-Programm entfernen
- Falsche Einheiten — im Einheiten-Selektor der Vorschau ändern
- Grenze nicht geschlossen — in CAD die Polylinie schließen (PEDIT → Schließen)
- Grenze wird nicht angezeigt — Kontur muss ≥3 Eckpunkte haben und eine Polylinie sein
Der
Nach dem DXF-Import eignen sich Generic-Rohre (markenlose PE/PVC-Rohre) aus dem Katalog ideal für die Rohrleitungsplanung — sie sind universell und passen zu jeder Systemkonfiguration.
DXF-Import ist der schnellste Weg, ein Projekt in SmartPluvia zu starten, wenn Sie bereits einen digitalen Lageplan haben.