Tropfbewässerung liefert Wasser mit 1–4 l/h direkt an die Wurzeln — 5–15× weniger als Sprinkler (10–20 l/min). Ideal für Gemüsebeete, Hochbeete, Hänge > 15°, Bäume und wasserarme Regionen (30–50 % Ersparnis). Vorteile: minimale Verdunstung, weniger Krankheiten, nur 0,5–1,5 bar nötig. Die Tropfbewässerung wurde 1965 von Netafim in Israel erfunden. Heute ist Netafim Weltmarktführer in der Mikrobewässerung: UniRam (Inline-Band) und DripNet PC (druckkompensiert) sind Industriestandards.

Sprinkler decken große Rasenflächen gleichmäßig ab (2–15 m Radius). Regeln: Kopf-an-Kopf-Abstand, gleiche Niederschlagsrate, 2–4 bar.

80 % nutzen beide: Rasen → Sprinkler; Beete → 16 mm Tropfschlauch/30 cm; Hecken → Tropfleitung; Obstbäume → 2–4 Tropfer 4 l/h; Gemüse → 20 cm Abstand. Eigene Ventilzonen: Rasen 15–25 min, Tropf 45–90 min. Für Verbindungen und Hauptleitungen eignen sich günstige Generic-Komponenten (PE/PVC-Rohre, Fittings).

FlächeSystemRate
RasenSprinkler5–8 mm/Tag
BeeteTropfschlauch3–5 mm/Tag
GemüseTropfschlauch4–6 mm/Tag
HeckenTropfleitung3–5 mm/Tag
BäumePunkttropfer20–40 l/Woche
Hang > 15°Tropf + Kompensation3–5 mm/Tag

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