Eine Bewässerungszone ist eine Gruppe von Sprinklern, die gleichzeitig von einem einzigen Ventil gesteuert werden. Ein korrektes Zonendesign ist entscheidend — es bestimmt, wie gleichmäßig Ihre Landschaft bewässert wird und wie effizient das Wasser genutzt wird.
Warum Zonen notwendig sind
Ihre Wasserversorgung hat eine begrenzte Durchflussrate. Ein typischer ¾"-Hauswasserzähler liefert 30–55 l/min, während ein 1"-Zähler 55–95 l/min liefert. Sie können nicht alle Sprinkler gleichzeitig betreiben — jeder würde unzureichenden Druck und Durchfluss erhalten. Zonen ermöglichen die sequentielle Bewässerung der Abschnitte.
Außerdem haben verschiedene Teile Ihrer Landschaft unterschiedlichen Wasserbedarf: sonnige Rasenflächen benötigen mehr Wasser als schattige Strauchbeete. Zonen ermöglichen individuelle Laufzeiten für jeden Bereich.
Regeln für die Zonengruppierung
Befolgen Sie diese fünf Regeln für ein effektives Zonendesign:
- Gleicher Kopftyp pro Zone — Mischen Sie niemals Sprühköpfe (30–50 mm/h) mit Rotoren (10–15 mm/h) oder Tropfemittern in derselben Zone. Unterschiedliche Niederschlagsraten verursachen ungleichmäßige Bewässerung.
- Gleiche Sonneneinstrahlung — Vollsonnige Bereiche getrennt von Schatten gruppieren. Sonnenbereiche benötigen 30–50% mehr Wasser.
- Gleicher Pflanzentyp — Rasenzonen getrennt von Strauchzonen. Dies wird als Hydrozoning bezeichnet.
- Durchflussbudget einhalten — Der Gesamtdurchfluss aller Köpfe in einer Zone darf 75% der verfügbaren Versorgung nicht überschreiten (Sicherheitsfaktor).
- Ähnliche Neigung — Flache Bereiche und Hänge sollten getrennte Zonen sein, um Oberflächenabfluss an Hängen zu vermeiden.
Berechnung des verfügbaren Durchflusses
Verwenden Sie den Eimer-Test: Öffnen Sie einen Außenwasserhahn vollständig, füllen Sie einen 20-Liter-Eimer und stoppen Sie die Zeit. Durchfluss (l/min) = 20 ÷ Sekunden × 60. Multiplizieren Sie mit 0.75 für Ihren Planungsdurchfluss.
Beispiel: Eimer füllt sich in 25 Sekunden → Durchfluss = 20 ÷ 25 × 60 = 48 l/min → Planungsdurchfluss = 48 × 0.75 = 36 l/min pro Zone
Dimensionierung der Zonenventile
Wählen Sie die Ventilgröße basierend auf dem maximalen Zonendurchfluss:
- ¾" (20 mm): bis zu 25 l/min
- 1" (25 mm): bis zu 55 l/min
- 1½" (40 mm): bis zu 115 l/min
- 2" (50 mm): bis zu 190 l/min
Der Druckverlust am Ventil beträgt typischerweise 1,4–2,8 m Wassersäule (2–4 psi). Berücksichtigen Sie dies in Ihrem Druckbudget.
Beispiel für ein Zonen-Druckbudget
Für eine Zone mit 6 MP Rotator-Köpfen bei je 6 l/min = 36 l/min gesamt:
- Statischer Druck: 3.5 bar
- Wasserzählerverlust: −0.35 bar
- Rückflussverhinderer: −0.52 bar
- Hauptleitung 15 m (PE 32 mm): −0.03 bar
- Zonenventil 1": −0.14 bar
- Seitenleitung 20 m (PE 25 mm): −0.23 bar
- Fittings (10%): −0.02 bar
- Höhenunterschied +1.5 m: −0.15 bar
- Am Kopf verfügbar: 2.06 bar (über dem Minimum von 1.7 bar für MP Rotators ✓)
Hydrozoning für Wassereffizienz
Gruppieren Sie Pflanzen nach Wasserbedarf:
- Sehr hoch (Kc 0.7–0.9): Kühlsaison-Rasen, einjährige Blumen
- Hoch (Kc 0.5–0.7): Warmsaison-Rasen, tropische Pflanzen
- Mittel (Kc 0.3–0.5): Die meisten Sträucher, Stauden
- Niedrig (Kc 0.1–0.3): Einheimische Pflanzen, Sukkulenten
Hydrozoning in Kombination mit Smart-Controllern kann den Wasserverbrauch im Vergleich zu Einzonen-Systemen um 35–50% senken. Читайте також: nozzle selection guide. Читайте також: hydraulic calculations. Читайте також: water conservation.
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